Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Rader-Förderzentrums warfen am 27.11.2024 einen Blick hinter die Kulissen des Eichenhofs in Glaadt

In Verbindung mit einem von der Axe-Stiftung in Bonn ausgeschriebenen Wettbewerb, erarbeiten sich die SchülerInnen einen Podcast unter dem Motto „Gemeinsam stark für unsere Nutztiere.“ Zu den auserwählten Interviewpartnern gehört unter anderem auch der Eichenhof in Glaadt. Herr Eich, der Betreiber des Hofes, stellte sich den Fragen der SchülerInnen und erzählte ausführlich von den täglichen Arbeiten auf diesem Hof. Die SchülerInnen beobachteten begeistert die große Anzahl an gefiederten Zweibeinern. Aus erster Hand erfuhren sie, welche Herausforderungen Landwirte im Alltag bewältigen müssen und wie sehr das Wohl der Tiere von bewussten Konsumentenentscheidungen abhängt. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von den Ideen zur nachhaltigen Landwirtschaft, die Herr Eich ausführlich erklärte. Im Anschluss an diesen Besuch, arbeiten die SchülerInnen weiter gemeinsam an ihrem Podcast, um die neugewonnenen Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Dabei war spürbar, wie viel Freude und Engagement sie für dieses Projekt aufbrachten – ein Gewinn für alle Beteiligten.

60 Jahre Hubertus-Rader-Förderzentrum in Gerolstein – Jubiläumsfeier am 9. Mai

Das heutige Hubertus-Rader-Förderzentrum (HRF) in Gerolstein blickt auf eine 60-jährige Geschichte zurück. Als die Einrichtung im Jahr 1966 ihre Türen öffnete, war sie die erste Schule in Rheinland-Pfalz zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit geistigen Beeinträchtigungen. Seither hat sich das Förderzentrum kontinuierlich weiterentwickelt. Wichtige Meilensteine waren unter anderem der Neubau in der Waldstraße sowie die Zusammenführung mehrerer Standorte zu einer zentralen Einrichtung. Das Jubiläum am 9. Mai bietet daher einen besonderen Anlass zum Feiern.
Wer das HRF derzeit besucht, wird bereits am Eingang von liebevoll gestalteter Dekoration empfangen: Blühende Blumen im Vorgarten und farbenfrohe Punkte an den Fenstern heißen die Gäste mit der Botschaft „Herzlich willkommen zur 60-Jahr-Feier!“ willkommen. Verantwortlich dafür ist die engagierte Deko-Gruppe der Schule. Schulleiter Tobias Zelter berichtet von einer spürbaren Vorfreude innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft – alle Beteiligten wirken aktiv an den Vorbereitungen für den Festakt und den Tag der offenen Tür mit.

Die Ursprünge des Förderzentrums reichen zurück ins Jahr 1966, als die Schule gegründet und nach Hubert Rader benannt wurde. Rader war von 1919 bis 1935 Pastor in Gerolstein. Er zeichnete sich durch sein großes soziales Engagement und seine Menschlichkeit aus und stellte sich während der Zeit des Nationalsozialismus öffentlich gegen die sogenannten „Euthanasie“-Verbrechen. Die Schule fühlt sich seinem Vermächtnis bis heute verbunden – unter anderem durch die Pflege seines Grabes auf dem Sarresdorfer Friedhof.
Seit 1978 wird die Schule durch einen Förderverein unterstützt. 1980 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Waldstraße. Ein weiterer bedeutender Schritt war 1994 die Zusammenführung der damaligen Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Sprache (Förderschule Gerolstein) sowie der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Hubertus-Rader-Schule) zum heutigen Förderzentrum. Im Jahr 2001 wurde ein moderner Erweiterungsbau eingeweiht, der barrierefrei mit dem Bestandsgebäude verbunden ist.
Das HRF arbeitet eng mit benachbarten Grundschulen und weiterführenden Schulen zusammen. Das Förderzentrum unterstützt zwei Gerolsteiner Schwerpunktschulen – die Grundschule an der Waldstraße sowie die Grund- und Realschule plus. Dort lernen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam in inklusiven Klassen. Förderschullehrkräfte des Förderzentrums begleiten diese Prozesse und tragen so zu einer individuellen Förderung bei.
Heute umfasst der pädagogische Auftrag des HRF drei zentrale Aufgabenbereiche: die Förderung am eigenen Standort, die Unterstützung in inklusiven Schwerpunktschulen sowie – seit dem Schuljahr 2024/25 – die Beratung von Lehrkräften an umliegenden Regelschulen durch das Förder- und Beratungszentrum Vulkaneifel (Standort Gerolstein).
Auch auf europäischer Ebene engagiert sich das HRF: Von 2013 bis 2015 beteiligte sich das Förderzentrum an der europaweiten Entwicklung der sonderpädagogischen Förderung teil und tauschte sich dazu mit verschiedenen Partnerschulen aus. Seit diesem Schuljahr ist das HRF Mitglied des ADD-Konsortiums und nimmt somit am ERASMUS Programm der europäischen Union teil. In diesem Zusammenhang besteht ebenfalls seit diesem Schuljahr eine Kooperation mit der österreichischen Förderschule ASO St. Anton in Bruck an der Großglocknerstraße.
Aktuell besuchen 126 Schülerinnen und Schüler das Förderzentrum, das sich in Trägerschaft des Landkreises Vulkaneifel befindet. Sie werden von einem multiprofessionellen Team aus 64 Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften unterrichtet und begleitet. Unterstützt wird die Arbeit durch die Schulsozialarbeit. Zudem ist das HRF ein wichtiger Ausbildungsort: Praktikantinnen und Praktikanten, Teilnehmende am Freiwilligen Sozialen Jahr, angehende Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sammeln hier wertvolle Erfahrungen.
Nach 60 Jahren blickt die sonderpädagogische Förderung in Gerolstein auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Ziel, die individuellen Potenziale jeder Schülerin und jedes Schülers zu erkennen und bestmöglich zu fördern. Das engagierte Team arbeitet mit Fachkompetenz, Empathie und großer Motivation daran, eine unterstützende und wertschätzende Lernumgebung zu gestalten.
Ein Jubiläum, das gefeiert werden will: Am Samstag, den 9. Mai 2026, öffnet das Hubertus-Rader-Förderzentrum beginnenden mit einem Festakt (10:30 Uhr) von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr seine Türen. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Schule kennenzulernen, Einblicke in die pädagogische Arbeit zu erhalten und gemeinsam dieses besondere Ereignis zu feiern.

EXTRA
Die 60-Jahrfeier des HRF ist am Samstag, 09.Mai. Sie beginnt mit einem offiziellen Festakt der Schulgemeinschaft und Gäste um 10.30 Uhr in der Turnhalle der benachbarten Grundschule. Anschließend (ab etwa 12.30 Uhr) ist Tag der offenen Tür am HRF – mit einer bunten Mischung aus Angeboten und Aktivitäten. Die Veranstaltung endet mit einer Abschlussshow des Mitmach-Zirkus StandArt um 16.30 Uhr.

Im März gab es für unsere Schule gleich zwei besondere Tage im Erlebnisbad Cascade in Bitburg.
Am Donnerstag, den 12. März fand der Regionalentscheid Schwimmen der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Sprache statt.
Neun SchülerInnen und zwei Lehrpersonen machten sich gemeinsam auf den Weg. Sie fuhren mit einem großen Bus zusammen mit der Mannschaft der Astrid-Lindgren-Schule Prüm nach Bitburg. Schon die Hinfahrt war ein echtes Erlebnis und hat viel Spaß gemacht.
Beim Wettkampf haben alle ihr Bestes gegeben. Am Ende erreichte unsere Schule den fünften Platz. Besonders stolz sind wir auf zwei Schüler, die in den Einzelwettbewerben jeweils eine Bronze-Medaille gewonnen haben.
Nach den Wettbewerben kam der Spaß nicht zu kurz: Die SchülerInnen durften den Freizeitbereich des Schwimmbades nutzen. Dort gab es Rutschen, Wasserfälle und ein Strudelbecken.

Eine Woche später, am Donnerstag, den 19. März ging es wieder nach Bitburg.
Diesmal fand der Regionalentscheid der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung statt. Acht SchülerInnen und zwei Lehrpersonen fuhren mit unseren zwei Schulbussen dorthin. Auch dieser Tag war spannend und voller Einsatz. Alle SchülerInnen gaben ihr Bestes und unsere Schule belegte hier den 10. Platz.

Bei beiden Veranstaltungen gab es noch eine schöne Überraschung:
Alle SchülerInnen bekamen im Schwimmbad eine Portion Pommes und ein Getränk. Die Kosten hierfür wurden vom Förderverein der Schule übernommen. Dafür sagen wir: Herzlichen Dank!

Es waren zwei schöne Tage mit großartigen Erlebnissen.

Am Weiberdonnerstag, dem 12.02.2026, feierte unsere Schule unter dem Motto „Regenbogen, Glitzer, Spaß – das HRF gibt richtig Gas!“ eine bunte und fröhliche Karnevalssitzung. Das Prinzenpaar Jonas I. und Romy I. holte die Klassen in ihren Räumen ab, bevor alle gemeinsam in die festlich geschmückte Turnhalle einzogen. Dort erwartete die Schulgemeinschaft ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Tänzen, unter anderem von der Klasse 2 (Papageientanz), der Klasse 3, den „Dancing Birds“ aus der Mittelstufe sowie dem schuleignen Schüler-Lehrer-Männerballett. Auch eine Büttenrede von Timo aus Hürth und ein Sketch der Klasse 8a sorgten für viele Lacher. Begrüßt wurde die Schulgemeinschaft von den Schülersprecherinnen Nele und Jasmin. Außerdem bereicherten die Pelmer Ulkvögel, die Gerolsteiner Burgnarren und die Tanzgruppe Feet on Fire die Feier mit ihrem Besuch. Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung mit toller Stimmung und kreativen Kostümen. Die gesamte Schulgemeinschaft feierte gemeinsam, lachte und tanzte – ganz im Sinne unseres Mottos: Regenbogen, Glitzer und ganz viel Spaß!


Am 20.03.26 feierten die SchülerInnen des Hubertus-Rader-Förderzentrums anlässlich des Welt-Down-Syndroms-Tags einen Aktionstag. Dieser wurde von der Oberstufe organisiert und durchgeführt. Hierbei standen die bunten Socken im Mittelpunkt, die ein zentrales Symbol für diesen Tag darstellen. Sie erinnern an die Form eines Chromosoms und stehen für Vielfalt und Inklusion. Den folgenden Text verfasste eine Schülerin aus der Oberstufe über den Aktionstag:
„Am 21.03. in jedem Jahr ist der Welt-Down-Syndrom-Tag. Da wir am Samstag keine Schule hatten, haben wir schon am Freitag den Welt-Down-Syndrom Tag gefeiert. Und zwar haben wir diesen Tag auf dem Schulhof in der ersten Hofpause für die großen und kleinen SchülerInnen gefeiert. Unsere Angebote waren Kinderschminken und Sockenausmalbilder, die mit Buntstiften und Wachsmalstiften ausgemalt werden konnten. Es gab auch ein blau-weiße und gelb-orangene Leinwand, wo Socken vorgezeichnet waren, die dann mit Fensterwachsmalstiften ausgemalt werden konnten. Es gab einen Tisch mit Informationen zu dem Down-Syndrom und es lief Musik, wo dann die SchülerInnen mit transparenten Tüchern tanzen konnten.“

An zwei Terminen im Februar war die Klasse 4 des Hubertus-Rader-Förderzentrums zu Besuch auf dem Hasenberghof in Kronenburg. Die Dr. Axe-Stiftung betreibt dort u. a. einen Lebenshof. Die SchülerInnen begegneten dort zahlreichen Tieren. Im Rahmen des Sachunterrichtsthemas „Nutztiere“ konnten sie Rinder, Schweine, Schafe, Pferde, Esel, Hühner und die Hofkatze beobachten und streicheln. Es wurde Futter zubereitet, das den Schweinen „Wolfgang und Dieter“ in Futterbällen überreicht wurde. Außerdem halfen alle beim Ausmisten der Pferde. Bei dem Besuch lernten die SchülerInnen viel über die Geschichte der einzelnen Tiere und wie verantwortungsvoller Umgang mit Tieren aussehen kann. Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfuhren sie, dass Tiere Mitgeschöpfe mit eigenen Bedürfnissen sind und deren Haltung bedeutet, Verantwortung für die Umwelt und das Tierwohl zu übernehmen. Durch die direkten Begegnungen wurde deutlich, wie wichtig ein respektvoller und achtsamer Umgang mit Natur und Lebewesen ist. Es waren zwei sehr wertvolle Tage mit vielen schönen Begegnungen!

 

 

Vom 04. bis 06. Februar 2026 war der österreichische Musiker und Songwriter Dominik Gassner zu Gast am Hubertus-Rader-Förderzentrum (HRF) Gerolstein. An drei intensiven Projekttagen erhielten die Schüler:innen einen authentischen Einblick in das Leben eines professionellen Musikers und begannen gemeinsam mit ihm die Arbeit an einem eigenen Song über ihre Schule, der zu einem späteren Zeitpunkt weitergeführt werden soll.

Tag 1: Einstieg, Begegnung und Blick nach Österreich
Der erste Projekttag begann mit einer offenen Begrüßungsrunde und dem gegenseitigen Kennenlernen. Dominik Gassner stellte sich als Musiker, Songwriter und gebürtiger Österreicher vor und gab anhand kurzer Hörbeispiele Einblicke in seine musikalische Arbeit. Schnell entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde: Wie ist es eigentlich, Musiker zu sein? Die Schüler:innen stellten neugierige Fragen zu Auftritten, Songwriting, Social Media und dem Berufsalltag eines Künstlers.
Ein besonderes Highlight war der kulturelle Exkurs nach Österreich. Mit viel Humor erklärte Dominik Unterschiede zwischen Hochdeutsch und österreichischem Dialekt. Bei einem Sprachspiel durften die Schüler:innen Begriffe und Sätze ins „Österreichische“ übersetzen und hörten diese anschließend live im Dialekt – ein Erlebnis, das für viele Aha-Momente und große Begeisterung sorgte.

Tag 2: Ideenfindung und musikalische Grundlagen
Am zweiten Tag stand die eigene Schule im Mittelpunkt. In einem gemeinsamen Brainstorming sammelten die Schüler:innen Begriffe, Gefühle und Gedanken rund um das HRF Gerolstein. Die Ergebnisse wurden an der Tafel sowie auf einer Ideenwand festgehalten und bildeten die inhaltliche Grundlage für die weitere Arbeit.
Darauf aufbauend führte Dominik Gassner in die Grundlagen von Reim, Rhythmus und Songaufbau ein. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Musikrichtungen die Schüler:innen kennen und mögen und welche Stimmung der geplante Song haben soll – eher fröhlich, ruhig, modern oder traditionell. Auch Unterschiede zwischen AustroPop und deutschem Pop wurden thematisiert. Erste Entwürfe für einen möglichen Refrain entstanden in Form einfacher Wortspiele und rhythmischer Phrasen.

Tag 3: Vertiefung und Weiterentwicklung
Am dritten Projekttag wurden die gesammelten Ideen erneut aufgegriffen und weiterentwickelt. Gemeinsam wurde an der Struktur eines Refrains gearbeitet und verschiedene Wortfolgen und Melodieansätze ausprobiert. Auch für die Strophen brachten die Schüler:innen eigene Vorschläge ein, die von Dominik Gassner musikalisch aufgegriffen und gemeinsam mit der Klasse erprobt wurden.
Der Fokus lag dabei bewusst auf dem kreativen Prozess: Die Schüler:innen erlebten, wie aus einzelnen Gedanken erste Songteile entstehen können – ohne den Anspruch, bereits ein fertiges Ergebnis zu erzielen. Die begonnene Arbeit bildet die Grundlage für eine Weiterarbeit am Song im Rahmen eines anschließenden Aufenthalts in Österreich bei der dortigen Partnerschule.

Fazit
Der Besuch von Dominik Gassner war für die Schüler:innen des HRF Gerolstein eine besondere und motivierende Erfahrung. Sie erhielten nicht nur einen realistischen Einblick in den Musikerberuf, sondern konnten ihre eigenen Ideen, Gefühle und Sichtweisen kreativ ausdrücken. Gleichzeitig wurde deutlich, dass kreatives Arbeiten Zeit, Austausch und Weiterentwicklung braucht – ein Prozess, der mit diesem Projekt angestoßen wurde und in Österreich fortgesetzt werden soll.

Die Klasse 6a des Hubertus-Rader-Förderzentrums Gerolstein besuchte die Seniorinnen und Senioren im Rahmen des Projekts „DenkMal – Hubertus Rader und Wir“.

Am 20. Januar 2026 erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des MATERNUS SeniorenCentrum Am Auberg in Gerolstein einen besonderen Vormittag. Die Klasse 6a des Hubertus-Rader-Förderzentrums Gerolstein besuchte die Seniorinnen und Senioren im Rahmen des Projekts „DenkMal – Hubertus Rader und Wir“.
Mit viel Engagement und Kreativität hatten die Schülerinnen und Schüler Lavendelsäckchen gebastelt, die sie den Seniorinnen und Senioren persönlich überreichten. Die kleinen Geschenke standen symbolisch für den Gedanken „gegen das Vergessen“ und dafür, aufeinander zu achten und füreinander da zu sein.
Das Förderzentrum trägt den Namen Hubertus Rader, der sich zeitlebens für andere Menschen einsetzte. Seine Werte prägen bis heute die pädagogische Arbeit der Schule, die am 9. Mai 2026 ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Der Besuch im SeniorenCentrum war damit auch Ausdruck dieses gelebten Miteinanders.
In herzlichen Gesprächen und stillen Momenten der Begegnung wurde deutlich, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen ist. Der Besuch hinterließ auf beiden Seiten bleibende Eindrücke – und zeigte, dass schon kleine Gesten Großes bewirken können.

Schüler des HRF erreichen den 2. Platz beim Regionalentscheid Basketball in Prüm am Donnerstag, den 11.12.2025.

Am Donnerstag, den 11.12.2025 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Sport-AG am Basketball-Regionalentscheid in Prüm teil.
Nach einem 8:2-Auftaktsieg gegen die St. Josef-Schule aus Trier musste sich die Mannschaft lediglich dem Team der Burg-Landshut-Schule aus Bernkastel-Kues mit 4:10 geschlagen geben. Im Anschluss folgten ein 16:4-Sieg gegen die gastgebende Astrid-Lindgren-Schule aus Prüm sowie ein deutlicher 24:4-Erfolg gegen die Valdocco-Schule aus Welschbillig.
Punktgleich mit der erstplatzierten Burg-Landshut-Schule landeten die Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Rader-Förderzentrums auf einem tollen 2. Platz und feierten diesen gemeinsam im Anschluss an ihrer Rückkehr nach Gerolstein.

 

Im Rahmen der Arbeitslehre-Gruppe "Berufsorientierung" wurden verschiedene Betriebsbesichtigungen durchgeführt.

Betriebsbesichtigung Backes Bau

Am 2. Dezember 2025 durften wir den Betrieb der Firma Backes Bau in Stadtkyll besuchen. Schon bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von Sabine und Thomas Backes sowie Michael Laumers empfangen, die uns durch den Vormittag begleiteten.
Während der Führung erhielten wir einen spannenden Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten des Unternehmens. Backes Bau bildet in unterschiedlichen Berufsbereichen aus – darunter Straßenbauer/innen, Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen, Fahrzeuglackierer/innen und Maler/innen.

 

Betriebsbesichtigung bei Auto Wirfs in Gerolstein

Am 25. November 2025 durften wir den Betrieb Auto Wirfs in Gerolstein besuchen. Zu Beginn wurden wir sehr freundlich von Frau und Herrn Wirfs empfangen. Sie erzählten uns etwas über die Firma und erklärten uns, welche Aufgaben dort täglich erledigt werden.

Dann begann die Betriebsführung. Wir konnten Schritt für Schritt verschiedene Bereiche der Werkstatt kennenlernen. Besonders spannend fanden wir, wie viele verschiedene Tätigkeiten in einer modernen Werkstatt gemacht werden. Wir sahen, wie Autos repariert werden, wie einzelne Teile bearbeitet und Karosserieteile professionell lackiert werden. Insgesamt arbeiten 18 Menschen bei Auto Wirfs.

Unser persönliches Highlight

Am meisten beeindruckte uns die Lackierabteilung.
Dort konnten wir sehen, wie genau
und sorgfältig eine Lackierung gemacht wird.
Es war interessant,

wie viel handwerkliches Können und kreative Gestaltung dabei zusammenkommen.

Betriebsbesichtigung bei der Baumschule und dem Gartenbaubetrieb van Pütten in Stroheich

Am 4. November 2025 besuchten wir die Baumschule und den Gartenbaubetrieb van Pütten in Stroheich. Zu Beginn wurden wir freundlich von Frau van Pütten begrüßt.
Während der Führung wurden uns die beiden Berufe Gärtner/in und Landschaftsbauer/in vorgestellt. Wir erfuhren dabei, welche Aufgaben in diesen Bereichen wichtig sind und wie abwechslungsreich die Arbeit im Gartenbau sein kann.
Auf dem Gelände sahen wir viele verschiedene Pflanzen. Uns wurde erklärt, dass diese im Winter in eine Halle gestellt werden müssen, damit sie vor Frost und Kälte geschützt sind.
Am Ende durften wir sogar selbst Pflanzen einpflanzen und sie anschließend mit nach Hause nehmen.

Besonders gut hat uns gefallen, dass es dort sehr leckere Äpfel gab, die wir probieren durften 😊!
Der Betrieb ist ein Familienbetrieb und besteht bereits seit 1989. Seit dem Jahr 2020 ist van Pütten außerdem ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.

Zu Besuch bei der Firma Friedrich Küpper in Berlingen

Am 10. Februar 2026 besuchte eine Arbeitslehregruppe des Hubertus-Rader-Förderzentrums die Firma Friedrich Küpper in Berlingen. Nach einer kurzen Einführung in die Firmengeschichte erhielten die Schülerinnen und Schüler bei einer Betriebsführung Einblicke in die Produktion.
In der großen Halle konnten sie moderne Maschinen, darunter eine vollautomatische Stanzmaschine, aus nächster Nähe erleben. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie aus Metallteilen fertige Werkstatteinrichtungen wie Werkbänke, Hängeschränke und Werkstattwagen entstehen. Auch die Bereiche Montage, Lackierung, Lager und Versand wurden vorgestellt.
Zudem informierte das Unternehmen über Ausbildungsmöglichkeiten, etwa als Fachkraft für Lagerlogistik oder Maschinen- und Anlagenführer.
Die Besichtigung vermittelte einen anschaulichen und praxisnahen Eindruck von der modernen Arbeitswelt und hinterließ bei der Gruppe einen bleibenden Eindruck.

Spuren der Geschichte: Erinnern, Verstehen, Staunen. Hobbyhistorikerin besucht die Klasse 6a des Hubertus-Rader-Förderzentrums in Gerolstein.

Am 16.12.2025 besuchte Elisabeth Rieder, bekannt durch ihre Bücher zur Geschichte Gerolsteins, die Klasse 6a des Hubertus-Rader-Förderzentrums in Gerolstein. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Unterricht zum Thema DenkMal „Hubertus Rader und Wir“. Dabei stellten sie viele Fragen zur Judenverfolgung in Gerolstein und in der Umgebung.
Frau Rieder nahm sich viel Zeit für die Klasse. Sie beantwortete in Ruhe alle Fragen und erklärte, wie jüdische Familien früher in Gerolstein gelebt haben und was ihnen während der Zeit des Nationalsozialismus passiert ist.
Gemeinsam machte die Klasse einen Rundgang durch Gerolstein. Frau Rieder zeigte wichtige Orte, an denen früher jüdische Menschen gewohnt haben. Besonders spannend waren die Stolpersteine. Sie erklärte den Schülerinnen und Schülern, warum diese Steine dort liegen und an wen sie erinnern.
Zum Schluss erzählte Frau Rieder auch die Geschichte von Hubertus Rader, dem Gründer und Namensgeber der Schule. Die Klasse erfuhr, warum er so bedeutend war und wie er sich für benachteiligte Menschen einsetzte.
Dieser Besuch war für die Schülerinnen und Schüler besonders wichtig, denn die Schule feiert im nächsten Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Durch die Begegnung mit Frau Rieder lernten sie noch besser zu verstehen, wie die Geschichte ihrer Schule mit der Geschichte von Gerolstein verbunden ist.

Vorweihnachtliche Stimmung während der Nikolausfeier der Primarstufe.

Am 8. Dezember 2025 fand an unserer Schule die traditionelle Nikolausfeier statt. Bereits um 8:30 Uhr versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft zum Adventssingen im Flur rund um den Weihnachtsbaum. Gemeinsam wurden Adventslieder angestimmt, die für eine besondere Atmosphäre sorgten. Zum Abschluss sangen alle das Nikolauslied – und tatsächlich erschien in diesem Moment der Nikolaus höchstpersönlich im Flur.
Anschließend machte sich die Primarstufe gemeinsam auf den Weg in die liebevoll dekorierte Turnhalle, in der der Nikolaus bereits auf die Kinder wartete
Dort begrüßte er alle herzlich, erzählte von seiner Anreise und seinen Aufgaben. Dazu gab er den SchülerInnen noch wichtige Wort zur Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe mit auf den Weg.
Als besondere Überraschung führten alle gemeinsam dem Nikolaus eine Bodypercussion zu Jingle Bells vor. Zwei Kinder aus der Klasse 4 hatten selbst gemalte Bilder vorbereitet, die sie dem Nikolaus als Geschenk überreichte – sehr zur Freude des besonderen Gastes.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Nikolaustüte. Schließlich verabschiedete er sich, begleitet vom gemeinsamen Gesang und zog aus der Turnhalle aus.

crossmenuchevron-down